Alle Artikel in: Künstlerhootings

Künstler sind wie Kinder. Sag ich immer. Ich weiß wovon ich rede. Und genau deswegen macht es genauso viel Spaß Künstler zu fotografieren wie Kinder. Und genau deshalb mache ich das auch. Hier siehst du einige meiner Künstlershootings der letzten Jahre.

Businessfotos im Volkspark Schönholzer Heide

Zwischen der S-Bahnstation Wilhelmsruh und Schönholz liegt der wunderschöne Forst und groß angelegte Volkspark Schönholzer Heide. Im Herbst ein buntes und Lichtintensives Erlebnis mit einer Fülle an Motiven und Hintergründen. Berlin hat zum Glück neben seinen unzähligen Shopping Malls auch jede Menge Parks im Angebot. Ich kenne mittlerweile viele davon. Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich einen Neuen kennenlerne. Die Schönholzer Heide bietet viel Wald und ein Wald im Herbst bietet, mit dem entsprechenden Licht ein bezauberndes Shooting Erlebnis. Und das oft bis in den späten November rein. Es ist einfach herrlich in so einer Umgebung Fotos zu schießen. Ein Park ist für mich als Fotografin eine fanstatische alternative, insbesondere wenn es um Businessfotos geht. Mal von dem spannenden Spektrum an Farben, Licht und verwilderten Hintergründen abgesehen. Denn nicht jeder sieht sich, in seiner Professur in Businesskleidung auf der Tischkannte seines Schreibtisches sitzen. Selbst, wenn sein Arbeitsplatz aus einem Schreibtisch besteht, müssen Fotos dies nicht widerspiegeln. Auch bei diesem Shooting im Herbst, war quasi die Natur unser bester Ratgeber. Nirgendwo schimmert die Sonne im …

Typische Businessfotos vs. untypische Businessfotos!

Manchmal frage ich mich, was typisch und was untypisch ist. Zum Beispiel, was ist ein typisches Business-Shooting? Natürlich denk ich dabei gleich an Großraumbüros, Business Outfit und an Menschen hinter Schreibtischen. Aber ehrlich gesagt, sind das wahrscheinlich genau die Bilder, die einem Google ausspuckt wenn man Business-Shooting in die Suchmaske eintippt. Als ich dann noch eine Weile länger darüber nachdachte, tippte ich irgendwann einfach unterschiedliche Shooting-Arten in die Suchmaske ein und guckte, was mir Google dazu ausspuckte. Und irgendwie ist es ja schon witzig, Google spuckt eigentlich immer genau das aus, was man sich so unter typisch vorstellt. Jetzt könnte man ja glatt behaupten, Google zeigt immer nur das Typische zu einer x-beliebigen Sache. Was im Grunde wahrscheinlich auch stimmt. Schließlich ist Google eine Maschine. Also hab ich mir gesagt, wenn ich mal was total Untypisches möchte, dann muss ich es nur bei Google genauso eintippen und schon sehe ich, dass es das nicht ist. Also vielleicht nicht gleich das Gegenteil, aber ich bekomme zumindest schon mal eine kleine Idee davon, was es sein könnte. …

Kindaling auf dem Tempelhofer Flugfeld …

… und zwar vor meiner Kamera – Juchheeee! Mann hab ich mich gefreut, als diese Anfrage rein kam. Und das Shooting war der Knaller. Ein so tolles Team hat sich der Gründer von Kindaling da aufgebaut, man hat es durch und durch gemerkt. Und klar könnte man jetzt sagen, du warst doch nur 2 Stunden mit ihnen zusammen. Aber ob ein Team gut funktioniert, das merkt man locker in 2 Stunden. Und diese Menschen hier auf den Bildern sind ein wirklich gutes Team mit einer tollen Zielsetzung. Familien den Ausflug leichter zu machen oder ihn überhaupt erst möglich zu machen. Und ich durfte die Portraits machen. Hach. Schwärm. KINDALING hat seinen Sitz unweit vom Tempelhofer Flugfeld, also lag es nahe auch dort die Bilder zu machen. Ich weiß, vielen fällt es nicht leicht sich vor eine Kamera zu stellen. Es gibt dieses und jenes Problem. Und daher sehen sie nie gut aus auf Bildern. Ich könnte jetzt sagen, ich weiß nicht wie ich das immer mache, aber ich weiß es. Klar spielt es eine Rolle, …

Was passiert eigentlich wenn Künstler Künstler fotografieren?

Auf den Gewässern Berlins: Vier Stunden Menschen begleiten die das machen, was sie lieben. Was will man mehr! Für das Heidelberger Musikfestival sollte ich letztes Jahr im Juli acht Künstler bei ihrer kreativen Arbeit fotografisch begleiten. Könnt ihr euch an den Tag im Juli erinnern, an dem am Vormittag perfektes Sommerwetter und am Nachmittag ein Regenguss über Berlin hereinbrach, wie es selten der Fall ist? An dem Tag waren wir auf den Berliner Gewässern unterwegs. Wenn ich nicht Familien fotografiere, dann am liebsten Künstler und junge Unternehmen. Ich mag es, wenn diese geballte Kreativität in der Luft liegt und man mit Menschen zu tun hat, die in dem was sie tun zu 100% aufgehen. Wenn ich solche Menschen begleite, dann erfahre auch ich einen extremen kreativen Schub der mich beflügelt und erfüllt. Diese Momente begleiten mich meist noch sehr lang in meinem Leben und manchmal verändern sie auch die Sicht auf Dinge. Und da ich vor einigen Tagen über diese Bilder gestolpert bin, möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Hier seht Ihr junge Musiker und …

Musiker-Shooting im Prenzlauer Berg

Mitch ist Musiker, durch und durch. Bei unserem Shooting tauchte ich in seine Welt ein. Saugte sein Gefühl für die Musik, für das Leben auf. Es war ein vollkommen anderes Universum. Melancholisch, dramatisch, dichterisch, und klug. Wir gingen da hin wohin es uns trieb. Und landeten in einer Kneipe mit Bühne für kleine Künstler. Dieses Bild hier, liebe ich von allen am meisten. Das Gefühl großartiges zu leisten und sich doch ganz klein zu fühlen. In Melancholie zu schwelgen, obwohl man feiern könnte. Die großen Misserfolge auf den Thron zu stellen, statt die vielen kleinen Erfolge zu bemerken. All dies mag vielleicht nicht auf Mitch zutreffen, aber das sehe ich in diesem Bild. Die Sehnsucht, die Einsamkeit und die Hoffnung. Bilder sollten eine Geschichte haben, und für mich haben diese Bilder eben diese Geschichte und meine ganz eigene Wahrheit. Eine Wahrheit, die sich ganz schnell drehen kann…. Das Shooting ist ist schon Jahre her….aber es ist, als wäre es gestern. liebe Grüße Jannette Merken Merken Jannette Kneisel Baby- und Familienfotografin mail@jannettekneisel.de 0177. 77 33 665

Julia – eine Romanautorin bei der Arbeit

Als Julia für ihren neuen Roman “Ich und andere uncoole Dinge in New York ” neue Bilder von sich brauchte, landete sie bei mir. Sofort war klar, wir können diese Bilder, die Julia braucht, nicht in meinem Studio machen. Ich wollte wissen, wo sie ihre Bücher schreibt, wie sie arbeitet und ob wir das nicht an diesem Ort machen könnten. Künstler lichte ich am liebsten da ab, wo Ihre Kunst entsteht. Denn dort findet man all ihre Energie, ihre Leidenschaft, Ihre Freude und Tatkraft. Ich könnte jetzt noch vieles mehr dazu schreiben, aber ich glaube ihr versteht gut, was ich meine. Sie erzählte mir ihre Vorstellungen und Wünsche und ich bekam meine Ideen. Wir gingen in ein gemütliches Café im Prenzlauer Berg mit netten Leuten und absolut geduldigen Gästen. Es war ein tolles Shooting mit wunderbaren Fotos für Ihre Website und ihr neues Buch. Beim Shooting versank Julia einfach in ihre Arbeit, sie blätterte in ihren Büchern und Notizen und las und schrieb. Es war, als hätte sie mich vollkommen vergessen. Einfach herrlich. Ich liebe es, …